Die Wirksamkeit der Laserbehandlung

Die Laser-Haarentfernung ist nur dann effizient, wenn bestimmte Parameter beachtet werden, die für maximale Ergebnisse sorgen:

  • Bestimmung des Hauttyps für die Wahl des geeigneten Lasers.
    Wenn der Patient eine helle Haut hat, sollte der Alexandrit-Laser verwendet werden. Würde der Laserspezialist diesen Laser bei Mischhaut oder gar dunkler Haut wählen, hätte das katastrophale Folgen für die Haut (Verbrennungen/Depigmentierung). Bei dunkler und sehr dunkler Haut sollte der Nd-Yag-Laser gewählt werden.
  • Erstellung eines Behandlungsprotokolls, um so viele Haare wie möglich zu beseitigen.
  • In der Tat ist das Haar nur während der Wachstumsperiode für den Laser empfänglich, wenn das Melanin in der Haarzwiebel hoch konzentriert ist. Daher ist eine Mindestanzahl von Sitzungen (zwischen 5 und 6 für kräftigere Körperhaare und zwischen 7 und 8 für Flaumhaare) im Abstand von 1 bis 2 Monaten notwendig, um sicher zu sein, dass möglichst viele Haare in der Anagenphase entfernt werden. Im Durchschnitt werden bei jeder Sitzung 20 % der Haare zerstört, so dass mindestens 5 Sitzungen notwendig sind, um rund 95 % der Haare zu zerstören.
  • Bestimmung der Haarfarbe.
    Das Melanin der Haare spielt dabei die Hauptrolle. Je dunkler das Haar ist, desto effizienter die Behandlung. Bei blonden, weißen und roten Haaren ist der Laser nicht wirksam.
  • Auswahl der richtigen Laserwellenlänge je nach Haartyp:
    je dünner das Haar, desto kürzer die Wellenlänge. Bei dickem und tief verwachsenem Haar gilt das Gegenteil. Der Laserspezialist kann den Laser nach und nach wechseln, wenn das Haar dünner wird.
  • Kontrolle der Laserpulsdauer:
    Je dünner und oberflächlicher das Haar (z. B. Flaum), desto kürzer sollte die Pulsdauer sein.
  • Einstellung der Laserfluenz entsprechend der Haare und der Haut, um die Effizienz des Lasers zu gewährleisten:
    Diese Parametrierung ist nicht einfach, da eine ausreichende Fluenz (vom Laser freigesetzte Energie) erforderlich ist, um die Haare zu beseitigen, wobei die Farbe der Haut berücksichtigt werden muss, die die Wärme absorbieren kann, wenn sie zu viel Melanin enthält.
  • Bestimmung des Spotdurchmessers:
    Durch Vergrößerung des Spotdurchmessers wird die Fähigkeit des Lasers, die Epidermis zu durchdringen, erhöht. Große Durchmesser eignen sich besonders für tief sitzende Haare und bestimmte Körperbereiche wie die Bikinizone, die Achselhöhlen oder das Kinn.

Die Laser-Haarentfernung ist immer noch eine Behandlung mit einer gewissen Unsicherheit in Bezug auf ihre Wirksamkeit. Es kann vorkommen, dass diese Behandlung in bestimmten Fällen nicht funktioniert. Wenn sich die Behaarung nach der dritten Sitzung nicht reduziert, kann die Behandlung als unwirksam betrachtet werden.

Zudem sollte auch beachtet werden, dass der Laser umso mehr wirkt, je mehr Schmerzen und Ödeme auftreten.

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