Verlauf einer Sitzung

Vor der Sitzung

Vorsichtsmaßnahmen vor einer Laser-Haarentfernungssitzung:

  • Die Erstberatung: Dies ist der wichtigste Schritt, bei dem der Laserspezialist zunächst feststellt, ob der zukünftige Patient für eine Laser-Haarentfernung geeignet ist. Ausschlaggebend hierfür ist die Farbe des Haares. Dann wählt er das Gerät entsprechend dem Fototyp des Patienten aus. Außerdem muss er darauf achten, dass die Haut nicht gebräunt ist: Eine Laser-Haarentfernung würde die Haut verbrennen, wenn sie gebräunt wäre, da sie in diesem Fall eine hohe Konzentration an Melanin aufweist. Schließlich bestimmt er die zu enthaarenden Bereiche und erstellt einen Kostenvoranschlag.
  • Rasieren des zu behandelnden Bereichs: Am Tag vor der ersten Sitzung muss der Patient den zu behandelnden Bereich rasieren, es sei denn, es handelt sich um einen Gesichtsbereich (mit Ausnahme des Bartes bei Männern). Falls der Bereich nicht rasiert ist, verbrennen die gelaserten Haare die Hautoberfläche.
  • Haare nicht auszupfen: Der Patient sollte vor der Sitzung die Haare nicht mit Wachs oder einer Pinzette entfernen. Denn zum Entfernen des Haars muss der Laser die Haarwurzel verbrennen. Wenn das Haar durch Auszupfen entfernt wird, wird auch die Wurzel entfernt. Wenn der Bereich mit Wachs behandelt wurde, müssen Sie warten, bis alle Haare nachgewachsen sind, bevor Sie mit der Behandlung beginnen können.
  • Keine gebräunte Haut: Die Hautbräunung (durch Sonne oder UV-Strahlen) ist eine der wichtigsten Kontraindikationen für die Laser-Haarentfernung, da die Haut beim Kontakt mit dem Laserstrahl verbrennen und depigmentiert werden kann.
  • Kein Deodorant verwenden: Diese Vorsichtsmaßnahme betrifft natürlich den zu enthaarenden Achselbereich. In der Tat kann Deodorant die Haut reizen, wenn es mit dem Laser in Kontakt kommt.
  • Vermeiden Sie alle photosensibilisierenden medizinischen Behandlungen: Kortison, Roaccutan … diese Art von Medikamenten kann bei Lasereinwirkung schwere Hautreaktionen verursachen.

Während der Sitzung

  • Tragen einer Schutzbrille für den Patienten und den Laserspezialisten, um den Kontakt des Lasers mit den Augen zu vermeiden (Verbrennungsgefahr).
  • Aseptisierung des Bereichs mit Desinfektionstüchern
  • Einstellung der Laserparameter entsprechend der Haut und dem Haar (Fluenz, Einwirkdauer, Spot-Durchmesser)
  • Auftragen einer Betäubungscreme an den empfindlichsten Stellen (z. B. Bikinizone). Es sollte jedoch beachtet werden, dass Schmerz hier für Effizienz steht.

Bei der Haarentfernung tastet der Laserspezialist den Bereich mit einem Handstück ab, das Lasereinschläge auf die Haut abgibt. Dabei spannt er die Haut an faltigen Stellen (z.B. Bikinizone), um die Behandlung zu optimieren. Zudem umgeht er Bereiche, die Tätowierungen und Muttermalen enthalten, um Hautkomplikation zu vermeiden. Während des Laserbetriebs wird gleichzeitig ein Kaltluftstrahl ausgesendet. Er erhöht den Behandlungskomfort des Patienten und sorgt für bessere Ergebnisse.

Die Dauer der Sitzungen hängt von dem zu behandelnden Bereich ab: Sie reicht von 5 Minuten für die Oberlippe bis zu 45 Minuten/1 Stunde für die kompletten Beine.

Nach der Sitzung

Nach der Sitzung kann der Patient sofort seine gewohnten Aktivitäten wieder aufnehmen. Er wird ein Wärmegefühl oder sogar Brennen verspüren und sollte regelmäßig eine beruhigende Creme auftragen. Die Creme beruhigt die gereizte und gerötete Haut („Sonnenbrand-Effekt“), die sich nach rund 12 Stunden wieder beruhigt.

Sobald alle Haare entfernt sind, wird der Patient mit einer sauberen und glatten Haut entlassen. Etwa 3 Wochen bis 1 Monat nach der Behandlung beginnen die Haare nachzuwachsen und erscheinen bereits feiner und heller. An diesem Punkt sollte die nächste Sitzung in Betracht gezogen werden. Je mehr Sitzungen durchgeführt werden, desto länger dauert das Nachwachsen und desto feiner und spärlicher wird das Haar. Dadurch liegen auch die Sitzungen immer weiter auseinander. Etwa 95 % der Haare sind am Schluss vollständig entfernt.

Hier einige Tipps, die Sie nach der Sitzung berücksichtigen sollten:

  • Vermeiden Sie Sonneneinstrahlung für mindestens 3 Wochen.
  • Tragen Sie eine feuchtigkeitsspendende und beruhigende Creme auf, um eventuelle Rötungen und Brennen zu lindern. Diese Art von Reaktion ist völlig normal und klingt nach ein paar Stunden ab.
  • Tragen Sie eine Sonnenschutzcreme auf, um eine Bräunung für mindestens 3 Wochen zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie für mindestens 2 Wochen jegliche aggressive Behandlung des epilierten Bereichs.
  • Vermeiden Sie das Schwimmen für mindestens 2 Tage, um den Bereich nicht durch Chlor zu reizen.
  • Vermeiden Sie Sport für mindestens 3 bis 4 Tage, um den Bereich nicht durch Schweiß zu reizen.

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